1) Probezeit nicht bestanden – Welche Alternativen stehen noch offen?

Die Probezeit geht bis zum Zwischenzeugnis, jedoch erfährt man bereits im Januar anhand des Notenauszugs, ob man die Probezeit bestanden hat oder nicht. Im Falle des Nicht-Bestehens ergeben sich für die Zukunft folgende Möglichkeiten:

  1. Beendigung (vorerst) der schulischen Laufbahn und Einschlagen einer beruflichen Laufbahn, z. B. mit einer Ausbildung.
  2. Erneuter Versuch der FOS11 im September des jeweiligen Jahres. Dies bedeutet jedoch, dass man von März bis August nicht schulisch eingebunden ist und bereits vorhandene Schwächen oder Lücken nicht auffangen kann. Aus diesem Grund sollten FOS11-Schüler diese Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen und sich auf den zweiten Anlauf unbedingt vorbereiten. Wir bieten an unserer Schule einen Kurs an, der sich genau an diese Schüler richtet.
  3. Ein kompletter Wechsel weg von der Fachoberschul-Schiene hin zum Erwerb des allgemeinen Abiturs über den externen Weg. Fernlerngänge oder private Schulen bieten diese Möglichkeit an.

 


 

2) BAföG-Förderung

Unter Umständen wird die Ausbildung an der Fachoberschule durch BAföG gefördert. Die Bedingungen hierfür sind beim zuständigen BAföG-Amt (Rathaus/Landratsamt) zu erfragen. Sie sollten die Möglichkeit der Förderung dort frühzeitig abklären. Die Schule darf den BAföG-Antrag für angemeldete Schüler erst ab Mitte Juni vor Schulantritt bestätigen.

 


 

3) Wie finanziert sich die Private Fachoberschule Mesale?

Die Finanzierung steht auf drei Säulen: Als staatlich genehmigte Schule erhält die FOS zum einen Zuschüsse vom Staat, außerdem erheben wir ein monatliches Schulgeld für den Besuch der Schule, das weitere laufende Kosten abdeckt. Für alle sonstigen Aufwendungen erhält die Schule Spenden von Mitgliedern des Trägervereins Mesale e.V

 

 

 


 

4) Welchem pädagogischen Konzept folgt die Schule?

Wir verfolgen ein ganzheitliches Konzept, das besonderes Augenmerk auf die individuellen Stärken und Schwächen der Schüler legt. Dabei achten wir stets auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schulleitung.

Das Ganztagsmodell bietet den Jugendlichen mehr Zeit zum Lernen und ermöglicht eine differenziertere Förderung in optimaler Klassengröße und in Kleingruppen. Nicht nur die Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist uns wichtig, sondern auch der Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Einsatzfreude, Durchhaltevermögen und Kommunikationsfähigkeit als bestes Rüstzeug für das spätere Berufsleben.

 

 


 

5) Wie läuft die Praktikumsphase ab?

Die Schüler der 11. Klasse verbringen 50 % ihrer Schulzeit im Praktikum. Dieses Praktikum findet im Wechsel mit dem Schulunterricht statt. Das Besondere an der Fachoberschule Mesale ist, dass die Schüler 2,5 Tage der Schulwoche in einem Betrieb oder einer sozialen Einrichtung verbringen und 2,5 Tage in der Schule sind. Dieser rege Wechsel ermöglicht einen nachhaltigen Lernerfolg durch die optimale Verknüpfung von Praxiserfahrungen mit den Unterrichtsinhalten. Nach einem halben Jahr wechseln die Schüler zu einem anderen Betrieb oder einer anderen Einrichtung.

 

 


 

6) Wie gestalten sich und der Lehrplan und der Schulalltag?

Die Lerninhalte richten sich nach den in Bayern gültigen Fachlehrplänen. Der Ganztagsschulbetrieb in der Fachoberschule Mesale für die 12. Jahrgangsstufe ist wie folgt gegliedert:

08.00-09.30 Uhr                     1. & 2. Stunde

09.30-09.45 Uhr                     Pause

09.45-11.15 Uhr                     3. & 4. Stunde

11.15-11.30 Uhr                     Pause

11.30-13.00 Uhr                     5. & 6. Stunde

13.00-13.45 Uhr                     Mittagspause

13.45-15.15 Uhr                     8. & 9. Stunde

15.15-15.30 Uhr                     Pause

15.30-16.15 Uhr                     10. Stunde